
Als erfahrener Mentaltrainer muss ich den Medien vorhalten, dass die Kritik an der Leistung der Spieler zwar berechtigt ist, dass die Schlussfolgerungen in keiner Weise zutreffen. Es ist nicht möglich, in so kurzer Zeit ein Team so zu formen, dass alle Automatismen perfekt funktionieren. Werder Bremen, FC Bayern München, Hamburger SV... die Liste könnte beliebig weitergeführt werden, waren oder sind zurzeit in der "Krise". Berechtigt ist der Vorwurf, dass im Fussball die mentale Stärke nur in einzelnen Fällen zur Leistungsoptimierung eingesetzt wird. Viele Fusballtrainer haben noch den Vorbehalt gegenüber dem mentalen Training. Oft ist es eine unbegründete Unsicherheit oder Angst, man möchte nicht, dass fremde Person sich in das Mannschaftsgefüge einmischen. Die Erfahrung von Praxisbrücke Seminare zeigt, dass ein Profi, dies trifft auf die Spieler und Trainer zu, alle Elemente prüfen müssten um den Erfolg sicher zu stellen. Dies ist aber die eigentliche Knacknuss, die Angst, dass man mit dem Mentalen nicht zurechtkommt, dass man eine Schwachstelle haben könnte, schreckt die Sportler oft davon zurück sich mit mentalem Training auseinander zu setzen. Gerade im taktischen Bereich und den koordinativen, motorischen Fähigkeiten kann das "Mentale" die Perfektion der Automatismen unterstützen. Auch ist es möglich während einer Verletzung mental an der Technik weiter zu trainieren. Wer mehr wissen möchte: http://www.praxisbruecke.ch

Schade, dass eine so grossartige Karriere auf diese Art zu Ende geht. Es wäre zu einfach, Zinedine Zidane auf Grund der Bilder am Fernsehen zu verurteilen. Natürlich ist dieses Fehlverhalten nicht tolerierbar. Die Frage stellt sich, was provozierte Ihn, sich so zu verhalten? Der französische Sportler zählt zu den erfolgreichsten Fußballern der Welt. Der dreimalige "Weltfußballer des Jahres" (1998, 2000, 2003) schoss Frankreich während der WM 98 fast im Alleingang zum Titelgewinn. 2002 nahm er an der WM in Südkorea und Japan teil und 2006 an der Weltmeisterschaft in Deutschland. Der Mittelfeldstar Zinedine Zidane ist vielseitig einsetzbar und ein beeindruckender Spielmacher, der von Beobachtern und Fans als "Rasenkünstler" beschrieben wird.
Analyse aus Sicht des Mentaltrainers Robert Lauber.
Zinedine Zidane hatte sich nach einem harmlosen, leichten Festhalten von Marco Materazzi von ihm gelöst, lief relativ locker an ihm vorbei.....plötzlich drehte er sich um, senkte den Kopf und stiess wie ein Stier der " rot " sieht, gegen die Brust von Marco Materazzi. Aus mentaler Sicht kann nur eine ungeheurliche, verbale Provokation dieses "Ausrasten" ausgelöst haben. Sicher werden wir noch erfahren, was wirklich geschah.

Die Leistungen der Schweizer Fussball - Nationalmannschaft verdienen das Prädikat ausgezeichnet, hervorragend. Beim Penaltyschiessen fehlte noch die Erfahrung in der mentalen Vorbereitung. Eigentlich hat das Penaltyschiessen positiv begonnen. Pascal Zuberbühler war äusserst konzentriert, die muskuläre und mentale Anspannung konnte er genau richtig dosieren. Den Schuss von Superstar Andriy Shevchenko hat "Zubi" souverän gehalten. Die Voraussetzung zum Sieg war zu diesem Zeitpunkt sehr gut.
Das Unheil nahte in einer völligen Unkonzentriertheit von Marco Streller. Die Nervosität im Gesicht, die Zungenbewegungen, die aus mentaler Sicht als missglückter Versuch zur Konzentration bewertet werden müssen, liess nichts Gutes erahnen. Robert Lauber, ein erfahrender Mentaltrainer aus dem Sport, hat Marco Strehler beobachtet. Die fehlende, sichtbare Muskelvorspannung und Konzentration, die zu geringe Focusierung der Augen auf das Tor.... eine völlig ungenügende, nicht professionelle Vorbereitung auf einen erfolgreichen Torschuss. Das Resultat war dementsprechend.
Erstaunlich war die Äusserung von Köbi Kuhn, dass im Training das Penaltyschiessen geübt worden sei. Zitat: "Nur wurde beim Penaltyschiessen nicht die gleiche Ecke gewählt wie im Training" ????? Dieses Verhalten der Spieler ist unverständlich. Am Wettkampf darf man auf keinen Fall ein neues, nicht spezifisch trainiertes Element einsetzen. Die Ecke, die man trainiert hat, muss vor dem Schuss im Kopf "mental" aktiviert und verankert sein. Die Vorstellung im Kopf kann so mit dem Körper besser nachvollzogen werden. In der Sportpsychologie bezeichnet man dies als: "The Body follow the mind."
Wenn Sie mehr wissen möchten: unter www.praxisbruecke.ch können Sie eine Fernsehsendung von Telebasel über mentale Stärke der Fussball - Nationalmannschaft downloaden.

Trotz Bescheidenheit, konsequent am Ziel festzuhalten und hart daran zu arbeiten, zahlt sich aus. Neben dem tollen, grossartigen sportlichen Erfolg, sind die Schweizer Fussballer mit einem Fuss bereits im Achtelsfinal, vielleicht sogar als Gruppensieger. In den Interviews zeigt sich besonders, wie das Team auf dem Boden der Realität bleibt. Man glaubt nicht nur an den Erfolg, man ist bereit alles dafür zu geben und sogar seine persönlichen Bedürfnisse zurück zu stellen. Als Sport- und Mentaltrainer gibt es nur eine Beurteilung: Super -Toll macht so weiter.
Die deutsche und englische Nationalmannschaft hat mit viel Selbstvertrauen noch in der Nachspielzeit den Siegestreffer erzielt.
Um dies zu erzielen ist eine mentale Vorbereitung der Spieler unabdingbar. Fussballtrainer bezeichnen oft gruppendynamisch "Wirkendes" als mentale Stärke. Das Heissmachen mit Bilder, aufhängen von Symboliken, Beschwörungen, abspielen von Musik usw. hat durchaus seine Wirkung und kann als mentale Motivation durchaus seine Wirkung haben. Ein Mentaltraining ist es es nicht. Die mentale Vorbereitung muss jeder einzelne Spieler für sich selbst machen. Die Elemente die er besonders gut machen will, aktiviert er in seinem Kopf, intuitiv wird der Fussballer in seinem Kopf, exellente Ballannahmen, präzisse Flanken, harte Torschüsse, angeschnittene Cornerschüsse so oft im Kopf wiederholen bis er sich sicher fühlt dies Anforderungen maximal zu erfüllen. Wer etwas mehr wissen möchte wie diese mentale Modllierung aufgebaut ist, kann im Kommentar die Fragen stellen.
Eine interessante Erfahrung, Menschen an einem Vortrag zu zeigen, wie negativer Stress entsteht und wie man positiver Stress unterscheiden kann. Ich konnte den Teilnehmern nach dem 3 Säulenprinzip ( 1. Körper/Muskulatur 2. Energie/ernährung 3. Mental/Gedächtnis) ein Konzept zeigen, das ermöglicht, das persönliche Gleichgewicht nicht nur zu erlangen, sondern auch die Widerstandskraft zu verbessern. Stress, ist nicht gleich Stress. Belastender Stress der nicht abgebaut wird, im Körper und Kopf längere Zeit bleibt, kann zu Burnout führen. Mit Mentaltraining aus dem Sport, konnte ich am Vortrag die Möglichkeit des Stressabbaues als praxiswirksame Methode vorstellen. Stress kann sehr positiv sein, wenn die richtige Anspannung zu einer Leistungsstimmulation führt. Dies gilt nicht nur im Sport, ist dort sehr bedeutend. im Beruf, oder in der Ausbildung ist die positive Anspannung genauso wichtig. Wer mehr wissen möchte kann sich mit mir über Mail in Verbindung setzen (Info@praxisbrücke.ch ) oder an einem Kurs lernen den Stress abzubauen. Ich leite ein praxisorientiertes Seminar "Stressabbau" für Beruf, Schule und Alltag am 30. September in Zürich, Schweiz durch.
Tagebucheintrag von: Robert Lauber 15. Juni 2006
Der Leistungs- und Erfolgsdruck nimmt nicht nur in den Unternehmungen zu. An meinen Seminaren stelle ich fest, dass auch im Alltag, in der Schule, im Studium nicht nur die Anforderungen steigen. Es wird oft ein zu starker, psycho-logischer Druck aufgebaut, die nicht alle Menschen im Griff haben. Wenn die geforderte Leistung nicht erbracht wird, steigt das Risiko, dass der Job verloren geht, der Schüler keine Lehrstelle finde. Dadurch kann sich eine enorme Spannung aufbauen, die der Leistungsentfaltung entgegen wirkt. Plötzlich kann man sich nicht mehr an Daten und Fakten erinnern, die Aussprache stottert, die Hände beginnen zu schwitzen, das bisher klare Ziel verschwindet, Unsicherheit und Zweifel machen sich bemerkbar. Anstelle von Ruhe und Konzentration wird man nervös. Dies müsste nicht sein, wenn man sich mental vorbereiten würde. Im Leistungssport hat man schon lange erkannt. Mit Mentaltraining wird der Stress und die Nervosität abgebaut. So wie man Muskeln aufwärmt, geschmeidig und kraftvoll macht, ist es mit Mentaltraining möglich die Leistung der Nervenzellen zu verbessern und zu stärken. Wenn Sie mehr wissen möchten mit der Google Suchmaschine finden Sie wertvolle Tips gegen Stress und Prüfungsangst oder auf der Homepage: www.praxisbruecke.ch